Mein MacBook ist zu langsam! Wie mache ich mein MacBook schneller?

Ein MacBook überzeugt zumeist durch seine schnelle Performance und begeistert mit seiner Langlebigkeit. Doch auch MacBooks können mit der Zeit immer langsamer werden. Hier finden Sie Tipps für ein schnelleres MacBook und wie Sie die MacBook Performance durch einfache Handgriffe wieder auf Touren bringen können.
Macbook ist langsam

Systematischer Check von Hardware, Software und Browser

Oft reichen ein paar Klicks auf die entscheidenden Stellen, um zu prüfen warum das MacBook so langsam ist. So lässt sich mit dem Check von Hardware, Software und Browser sowie ein paar Handgriffen rasch Ihrem MacBook neue Performance einhauchen.

Langsame MacBooks schneller machen: Aufräumen ist immer gut.

Eigentlich selbstverständlich sollte ein aufgeräumter Schreibtisch sein. Liegen dort hunderte von Dateien oder Ordner, bringt dies sogar ein leistungsstarkes System an seine Grenzen. Auch die Festplatte sollte regelmäßig aufgeräumt werden. Wer die Dropbox-Synchronisation deaktiviert und überflüssige Dashboard-Widgets über die Systemeinstellungen löscht, gewinnt zudem neue Ressourcen.

Hardware-Erweiterungen machen langsame MacBooks schneller

Manchmal sind Fehler in der Software oder Hardware aufgetreten. Bisweilen lohnt es sich aber auch, Ihr MacBook Hardwareseitig mit einer Erweiterung auszustatten, um ihm frische Leistung schenken. Um herauszufinden, wo „der Hund begraben liegt“, gehen Sie am besten systematisch bei der Fehlersuche vor.

Langsames MacBook = Schlechte Performance: Zunächst den Arbeitsspeicher prüfen

Läuft Ihr MacBook so langsam, als hätte jemand die Handbremse gezogen? Dann sollte der erste prüfende Blick dem Arbeitsspeicher gelten. Denn die Grundausstattung von Apple kommt hier eher sparsam daher. Dies kann zu leidigen Performance-Problemen führen

Für ein schnelleres MacBook den virtuellen Arbeitsspeicher entlasten

Ein RAM (Random-Access-Memory) besteht aus Speichermodulen, die den Arbeitsspeicher bilden. Ist ihr Volumen gering, weicht das Betriebssystem macOS aus, indem es immer mehr sogenannten „virtuellen Arbeitsspeicher“ anlegt. Auch das macht ihr MacBook langsam.

Bei langsamen MacBooks die Engpässe beim Speicherplatz aufspüren

Hat Ihr MacBook wenig RAM aufzuweisen, wird der Speicherplatz auf der Festplatte verstärkt in Anspruch genommen. Denn der virtuelle Arbeitsspeicher verlagert sich dorthin. Wenn sich zu nicht genügend RAM dann noch wenig Platz auf einer klassischen HDD-Festplatte gesellt, entsteht beim Datenfluss schnell ein Nadelöhr. Die Folge: Ihr MacBook wird langsam.
Mac wird langsam
MacBook Pro sehr langsam

Für schnelle MacBook-Performance RAM und Speicherplatz auf der Festplatte prüfen

Wie viel RAM Ihr MacBook hat und wie viel Platz auf der System-Festplatte bereits belegt ist, finden Sie folgendermaßen heraus. Man klickt auf das Apfel-Symbol oben links und wählt man im Dropdown „Über diesen Mac“. Auf Anhieb sehen Sie nun im Reiter „Übersicht“ alle technischen Daten rund um Ihren Rechner.

Bestandsaufnahme: Ist bei langsamen MacBooks ein Upgrade erforderlich?

Werden in der Zeile „Speicher“ 8 Gigabyte oder gar weniger angezeigt? Dann liegt die schlechte Performance des MacBooks am Arbeitsspeicher. Eine RAM-Erweiterung steht an. Der Reiter „Festplatte“ zeigt ganz oben in der Ansicht die System-Festplatte. Auf ihr sollten noch mindestens 15 bis 20 Prozent frei sein.

Spezialisten für MacBooks wie Sadaghian unterstützen Sie bei einem MacBook-Upgrade. Sei es, wenn ein Ausbau des RAM oder ein Festplatten-Austausch gefragt ist. Doch meist bewirken bereits einfache Maßnahmen, dass der Rechner wieder flotter startet und es keine Ewigkeit braucht, bis sich eine Anwendung öffnet.

Wie lässt sich die Festplatte auf Ihrem langsamen MacBook aufräumen?

Ist zu viel Platz auf der Festplatte belegt, sollten Sie dort alle Daten löschen, die nicht mehr gebraucht werden. Auch das macht Ihr MacBook schneller. Viel Speicherplatz beanspruchen zum Beispiel Downloads von Filmen oder Musik, ungenutzte Software oder virtuelle Maschinen von Parallels.
MacBook ist langsam geworden
Welche Anwendungen große Mengen an Speicherplatz belegen, lässt sich ganz schnell herausfinden. Klicken Sie dazu im Reiter „Festplatten“ auf „Verwalten“. Auf einen Blick zeigt Ihnen dann Ihr MacBook die größten „Speicherfresser“ an. Nun können Sie rasch entscheiden: Lohnt es sich, diese Datenmengen auf einer externen Festplatte zu speichern, oder können sie gleich vollständig gelöscht werden.

Veraltete Software kann das System verlangsamen

Es kann auch an der Software liegen, wenn Ihr MacBook Performance-Probleme hat und in seiner Leistung gebremst ist. Kandidaten, die Ihren Rechner verlangsamen, können zum Beispiel zu viele Anmeldeobjekte, aber auch eine veraltete MacOS-Hauptversion sein.

So prüfen Sie, ob Anmeldeobjekte das MacBook langsam machen

Auch bei den Anmeldeobjekten lohnt es sich, von Zeit zu Zeit aufzuräumen und mit der jeweils neuesten Version zu arbeiten. Starten Sie dazu die Systemeinstellungen und klicken Sie auf „Benutzer und Gruppen“. Hier finden Sie den Reiter Anmeldeobjekte.
Beim Öffnen sollte Sie hier nur Software sehen, die Sie kennen und auch regelmäßig verwenden. Alle anderen Programme können Sie getrost ausmisten. Zum Entfernen markieren Sie diese nur mit der Maus und klicken auf das Minus-Symbol unten links.

Zu viele Programme im Autostart, machen das MacBook langsam

Die Mehrzahl der Software oder Apps legt bei der Installation automatisch fest, dass sie sich beim Start selbst aktiviert. So werden die Anwendungen einfach im Hintergrund selbst ausgeführt. Sie beanspruchen damit Systemleistung ohne eigentlichen Nutzen. Ihre permanente Aktivierung schmälert die Performance des MacBooks und machen es langsam.

Update-Routine aktivieren und Systemauslastung prüfen

Mit dem App-Store lässt sich dafür sorgen, dass man nicht erst selbst nach neuen Updates suchen muss. Dazu sollten Sie im App-Store-Fenster mit einem Klick die automatischen Benachrichtigungen und die automatische Installation neuer Updates aktivieren. Ist Ihre Software up to date und die Systemleistung dennoch unbefriedigend, lohnt sich ein Blick auf die Systemauslastung.

Ressourcen-Schau in Echtzeit

Über Spotlight öffnen Sie dazu den Mac-OS-eigenen Activity Monitor. Er zeigt Ihnen live, welche der gerade aktiven Prozesse die Ressourcen belasten. Sei es hinsichtlich Festplatte, CPU, Speicher, Netzwerk oder Energie. So lassen sich eventuell gar nicht benötigte und das System sehr in Anspruch nehmende Prozesse oder Programme ausmachen.
Mac ist langsam

Gratis-Apps helfen, Systembremsen zu erkennen

KnockKnock ist eine kleine Gratis-Software, das Sie auf Ihrem MacBook installieren sollten. Das Tool hilft, Systembremsen zu löschen. Mit einem Scan zeigt es alle Systemdateien an, die beim Start ausgeführt werden. Dabei tauchen oft Einträge aus Programmen auf, die nicht vollständig gelöscht oder gar vergessen wurden. Diese Altlasten können über den Finder komfortabel entfernt werden. Auch der kostenfreie AppCleaner ist hilfreich, alte Programme samt ihrer oft zurückbleibenden Installationsdateien gründlich zu beseitigen.

Adieu Flash-Player

Diese Adobe-Software war bis dato eine echte Performance-Bremse für Browser, System und Akku. Nun hat der Hersteller Adobe sich selbst von dem Programm verabschiedet. Sie können den Flash-Player also getrost entfernen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie online auf https://helpx.adobe.com/de/flash-player/kb/uninstall-flash-player-mac-os.html.

Mit dem richtigen Browser fürs MacBook surfen

Wenn Ihr MacBook Performance-Probleme beim Surfen hat und zu langsam wird, sollten Sie für Ihren Weg durchs Internet ausschließlich den Safari-Browser auf Ihrem MacBook nutzen. Wer Googles Chrome oder Firefox verwendet, nutzt Browser, die nicht für Mac-Rechner zugeschnitten sind. Dagegen ist der Safari-Browser von Apple für das Surfen mit dem Mac ressourcenschonend programmiert. Das bringt weniger Last für Speicher und Prozessor mit sich. Weiterer Vorteil: iPhone und iPad lassen sich per iCloud so bis hin zu Favoriten und Verlauf im Browser nahtlos synchronisieren.

Mac-Virenscanner: überflüssiger Performance-Killer

Wer noch einen Mac-Virenscanner auf seinem MacBook hat, sollte diese Systembremse unbedingt deinstallieren. Er sorgt für erhebliche Verzögerungen und macht Ihr MacBook langsam, prüft er doch jede Datei, die Sie öffnen, auf Schädlinge. Das Betriebssystem MacOS verfügt selbst über genügend Funktionen zum Schutz vor Malware. Außerdem haben Hacker wenig Interesse, Virenprogramme für MacOS zu kreieren. Dafür ist der Markt der Mac-Produkte zu klein. Ein eigens installierter Virenscanner belastet das MacBook-System also vollkommen unnötig.

Bei langsam MacBooks unnötige Netzwerkdienste deaktivieren

Damit Ihr langsames MacBook wieder schneller wird, sollten Sie in den Systemeinstellungen einen Blick auf die „Freigaben“ werfen. Hier finden Sie alle Netzwerk-Systemdienste. Da sich im Laufe der Nutzung Einrichtungen oft ändern, sind meist überflüssigerweise viele aktiv. In den Freigaben lässt sich alles, was nicht mehr von Nöten ist, abschalten. Das schont einmal weiteres Mal die Ressourcen Ihres MacBooks.

Ordnergrößen müssen nicht immer berechnet werden

Auch wer dem Finder erspart, jedes Mal die Ordnergröße zu kalkulieren, gewinnt schon ein Quäntchen an Geschwindigkeit zurück. Die Arbeitsleistung für den Finder reduziert man, wenn man ein Finder-Fenster öffnet und dort „Darstellung“ und anschließend „Darstellungsoptionen einblenden“ wählt. Nun müssen Sie nur noch das Häkchen bei „Alle Größen berechnen“ entfernen. An den komfortablen Finder-Funktionen ändern Sie durch diesen Kniff nichts.
MacBook Pro ist langsam

Langsame MacBooks mit dem alljährlichen MacOS-Update pflegen

Apple versorgt seine Geräte einmal im Jahr mit einem Update der MacOS-Hauptversion. Dies sollten Sie auch auf Ihr eventuell älteres MacBook aufspielen. Schnell macht sich bemerkbar, dass die aktuelle Version immer flinker läuft als ihre Vorgängerin. Denn Apple korrigiert mit dieser Aktualisierung konsequent etliche kleinere Fehler und System-Probleme. Schauen Sie über die Systemeinstellungen und wählen Sie Mac-AppStore aus. Wer sich automatisch über Updates informieren lässt, schenkt seinem MacBook regelmäßig neue Performance mit der aktuellen MacOS-Version.

Arbeitsspeicher erweitern und Festspeicher-Platte (SSD) einbauen

Ist die Performance des MacBooks trotz eigenhändiger Aufräum-Arbeiten nicht grundlegend zu steigern? Oder ist das MacBook zu langsam nach einem Update? Dann wird es Zeit für eine RAM-Erweiterung oder den Einbau einer SSD.

Möglich sind diese Aufrüstungen bei MacBooks an allen Geräten, die über ein eingebautes CD-Laufwerk (Baujahr 2006 und 2012) verfügen. Wer sich dies selbst zutraut, kann für wenig Geld seinem MacBook einen gewaltigen Leistungsschub bescheren. MacBooks ohne CD-Laufwerk verfügen übrigens bereits ab Werk über eine SSD. Bei den Baujahren 2012 bis Ende 2015 lässt sich diese erweitern.

Beim MacBook Upgrade helfen die Experten von Sadaghian

Falls Sie Ihr MacBook nicht selbst öffnen möchten oder Ihr macOS-System nicht eigenständig auf eine neue Festplatte kopieren können: Fachleute wie die Hamburger Profis von Sadaghian stehen Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite. Von der kostenlosen Fehleranalyse bis hin zur Frage „Was kostet ein MacBook Upgrade und eine Speicherplatzerweiterung“ bietet Ihnen Sadaghian seinen deutschlandweiten Service.

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